Hartmut Pfeuffer

In Ton und Farbe

Barbara Butz

 

Hartmut Pfeuffer: Djebel Arkenou II, Öl auf Leinwand, 2013/14, 320 x 184 cm

 

Herbstausstellung im ATELIER HARTMUT PFEUFFER 19.9. – 27.9.2026

In Ton und Farbe berühren sich Malerei und Keramik. Ton ist das Material der Keramikkünstlerin, farbige Glasuren vollenden ihre plastischen Arbeiten. Farbe ist Ausdrucksmittel des Malers, der mit subtil abgestuften Farbtönen die Bildfläche gestaltet.

Zu Gast ist diesmal BARBARA BUTZ, Keramikkünstlerin aus Bad Tölz.

Mit unglaublichem Geschick formt sie dünnwandige Gefäße, Schalen, Platten und glasiert sie in immer neuen Farbtönen. Jede Ausstellung ist für sie eine Herausforderung. Abgestimmt auf die jeweilige Umgebung fertigt sie eigens Gefäße, Platten usw. an. Farben sind ihr dabei ebenso wichtig wie der Werkstoff Ton.

In ihrem Statement von 2025 schreibt sie:

„Üblicherweise wird die Glasur als gläserne Schicht zur Oberflächen-veredelung eingesetzt, um den porösen Tonscherben abzudichten – eine selbstverständliche Forderung, wenn der Teller oder die Schale im Gebrauch des Alltags bestehen soll.

Darüber hinaus ist für mich die Glasur das farbengebende Moment, so wie in der Malerei die Bindemittel, die Pigmente und Farbkörper zusammenhalten. Die einzelnen Keramikformen überziehe ich mit einer farbigen Glasur, um sie dann in einen bildnerischen Zusammenhang zu stellen. Dabei achte ich durch die gezielte Bearbeitung des Randes auf eine vollkommene Autonomie des einzelnen Objekts.“
Ausgezeichnet mit dem begehrten und renommierten Danner-Preis ist sie eine herausragende Vertreterin ihrer Zunft.


Der Keramik werden Gemälde und Zeichnungen von Hartmut Pfeuffer gegenüber gestellt.

Im Zentrum hängt Djebel Arkenou II, 2013/14, eine Saharalandschaft in zarten Grautönen, die sich in den keramischen Objekten wiederfinden.

Herzliche Einladung zur Ausstellung und zur VERNISSAGE
am Samstag, 19.9.2026 von 14.00 bis 18.00 Uhr.

  • Um 14.30 Uhr wird wird Julie Metzdorf, Kulturjournalistin, das Werk von Barbara Butz vorstellen.
  • Etwa um 15.30 Uhr erwartet uns ein Konzert im Zelt. Annette Sailer, Gesang, und Barbara Bartmann, Klavier, werden Lieder der Romantik vortragen. 
    Informationen zu den Künstlerinnen finden Sie im Flyer >
    Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
  • Kuchenbüffet im Zelt.

Ein weiteres Konzert findet zum Abschluss der Ausstellungssaison 2026 statt.

Am Samstag, 26.9. wird das „Quartissimo“, das junge und schon sehr erfolgreiche Streichquartett aus Reutte/Tirol Kompositionen von Ravel und Schubert spielen.

Auch hier ist der Eintritt frei, Spenden sind willkommen.

Beide Konzerte versprechen musikalischen Hochgenuss! 

Am letzten Tag der Ausstellung, der FINISSAGE, ist Barbara Butz  anwesend:

In einem KÜNSTLERGESPRÄCH werden wir sie und ihre Arbeit noch näher kennen lernen.

Öffnungszeiten:

Sa, 19.9.  14 – 18 Uhr    Vernissage / Konzert

So, 20.9.   14 -17 Uhr     Führung 15 Uhr

Fr,  25.9.   14 – 17 Uhr   Führung 15 Uhr

Sa, 26.9.   14 – 17 Uhr   Konzert 16 Uhr

So, 27.9.   14 – 17 Uhr   Finissage / Künstlergespräch 15 Uhr


Weitere Informationen finden Sie im Ausstellungsflyer>

 

 

 

Rückblick auf die Ausstellung LANDSCHAFTEN

7.6. – 21.6.2026

Hartmut Pfeuffer, Kopfweiden, 1985, Bleistift
Christoph Drexler, Norddeutsche Landschaft II, 2023, Öl auf Leinwand

Nach der Winterpause hatte das das ATELIER HARTMUT PFEUFFER wieder geöffnet:

Zu Gast war diesmal der Künstler Christoph Drexler (geb. 1955), der Gemälde und Druckgrafik zeigte. Seine Landschaften, zum Teil während eines Arbeitsstipendiums in Wertingen entstanden, wurden frühen Arbeiten von Hartmut Pfeuffer (1949-2018) gegenüber gestellt.

Bevor Hartmut Pfeuffer die Sahara als sein Lebensthema entdeckte, zeichnete er häufig in den Donauauen. Immer wieder waren es die landschaftsprägenden Kopfweiden, die ihn anzogen. Er liebte aber auch die kargen Gegenden Südeuropas, in denen er auch bei größter Hitze zeichnete und das besondere Licht des Südens einfing. Alte Gehöfte oder alleinstehende Bäume konnten ausschlaggebend für die Wahl eines Motivs sein, das er auf ausgedehnten Wanderungen entdeckt hatte.

Die meisten der ausgestellten Arbeiten waren noch nie öffentlich zu sehen.

CHRISTOPH DREXLER

Während Hartmut Pfeuffer vom unmittelbaren optischen Eindruck ausging, arbeitet Drexler nicht direkt nach und auch nicht in der Natur. Abbildungen verschiedenster Art oder Erinnerungen an Landschaftseindrücke können Ausgangspunkt für eine Bild -„Erfindung“ sein. In der zurückhaltenden Farbwahl sowie im Verzicht auf die Darstellung des Menschen sind sich beide Künstler sehr nah. In ihrem  Werk wird Stille intensiv spürbar.

 „In Drexlers Landschaften gibt es keine Menschen, keine Identifikationsfiguren wie bei Caspar David Friedrich mit in die Weite blickenden Rückengestalten. Nein, wir müssen uns schon selbst auf den Weg machen und diese Bilder erkunden. Mit den Augen bevölkern. Und werden dafür reich belohnt.“

(Moritz Holfelder, Kunsthistoriker und Kulturjournalist beim Bayerischen Rundfunk)

Christoph Drexler ist in zahlreichen Galerien im In- und Ausland vertreten. Kürzlich beteiligte er sich mit einer one-artist-show an der art karlsruhe 2026.

Arbeiten waren zu sehen u.a. in München, Landshut, Erlangen, Pfarrkirchen, Frankfurt a.M., Regensburg, London, Brüssel, Antwerpen, Budapest, Wien, Peking, Istanbul, Venedig.

Die Vernissage fand am Sonntag, 7. Juni 2026 von 14.00 bis 18.00 Uhr statt

Um 14.30 stellte Prof. Dr. Alexander Glas Christoph Drexler vor.

Gegen 15.30 spielte das Trio Tinnabuli Musik von Claude Debussy, Arvo Pärt und anderen Komponisten. Es musizierten: Stefanie Polifka (Harfe), Angelika Man und Katharina Schweiger (Querflöte).

Trio Tinnabuli: Stefanie Polifka (Harfe), Angelika Man und Katharina Schweiger (Querflöte)

Die Finissage war am Sonntag 21. Juni 

Bei der Finissage stand Christoph Drexler für ein Künstlergespräch ab 15.00 Uhr zur Verfügung.

Kontakt:

Barbara Pfeuffer, Säurweg 15, 89420 Höchstädt an der Donau, barbara.pfeuffer@gmx.net, 09074 813

Das Atelier liegt im hinteren Teil des Gartens. Zugang vom Gartenweg aus.

Rückblick auf die Ausstellung Marokko im Atelier Hartmut Pfeuffer im September 2025

 

Die Ausstellung Marokko (7. bis 19. September 2025) zeigte eine spannende Gegenüberstellung der Arbeiten von Hartmut Pfeuffer und Richard Vogl, die beide durch ihre Aufenthalte in Afrika geprägt wurden.

Pfeuffer machte die Sahara zu seinem Lebensthema und spürte mit Pinsel und Stift behutsam Farb- und Helldunkelwerten nach. Vogl hingegen präsentiert nahezu abstrakte Papierarbeiten, vielfach in Schichten mit Ölpastell aufgebaut. Dabei geht es ihm nicht um eine detailgetreue Wiedergabe seiner Reiseeindrücke, sondern darum, die Quintessenz seiner Seherlebnisse sichtbar zu machen.

So entstand ein lebendiger Dialog zwischen zwei ganz unterschiedlichen Künstlern, die durch das gemeinsame Thema Afrika verbunden sind.

Am 7. September wurde die Ausstellung mit einer Vernissage eröffnet, bei der Barbara Pfeuffer den Künstler Richard Vogl vorstellte und das Quartett Quartissimo für die musikalische Umrahmung sorgte. Es folgte am 19. September eine Lesung von Wolfgang Büscher aus seinem Bestseller Der Weg. Eine Reise durch die Sahara. Den Abschluss der Ausstellung bildete am 21. September die Finissage mit dem Percussion-Duo ImPuls.

Weitere Informationen finden Sie im Ausstellungsflyer (PDF) >

Die Ausstellung Marokko im Bericht der BR-Abendschau

Am 8. September 2025 besuchte ein Kamerateam der Abendschau des Bayerischen Rundfunks die Ausstellung Marokko sowie den Garten von Barbara Pfeuffer. Hier geht es zum Film „Zur Kunst aufs Land“  (Externer Link) >